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Die `!Inductive Output Tube`! (`!IOT`!) ist eine `F33f`_`[Elektronenröhre`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elektronenröhre]`_`f zur Verstärkung von Hochfrequenzsignalen in den Frequenzbändern `F33f`_`[UHF`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dezimeterwelle]`_`f und `F33f`_`[L`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=L-Band]`_`f. In der IOT wird die Intensität eines `F33f`_`[Kathodenstrahls`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kathode]`_`f, wie bei der `F33f`_`[Tetrode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elektronenröhre]`_`f, über ein Gitter moduliert. Der modulierte Elektronenstrahl gewinnt Energie durch ein statisches Hochspannungsfeld zwischen dem Gitter und einer rohrförmigen Beschleunigungselektrode (`F33f`_`[Anode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Anode]`_`f), wird magnetisch fokussiert und passiert dann einen `F33f`_`[Hohlraumresonator`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hohlraumresonator]`_`f, in welchem seine Dichtemodulation wie bei einem `F33f`_`[Klystron`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Klystron]`_`f in Hochfrequenzleistung umgesetzt wird. Anschließend trifft er auf einen Auffänger (`F33f`_`[Kollektor`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kollektor]`_`f).

Aus dem Hohlraumresonator wird die Hochfrequenzleistung wie beim Klystron durch elektromagnetische Kopplung mit einem Wellenleiter (Koaxial- oder Hohlleiter) entzogen. Die rohrförmige Anode verhindert zudem eine Rückkopplung der Hochfrequenz in den Gitter-Anodenraum.

Die IOT wird auch `!Klystrode`! genannt, da sie als eine Kombination aus Klystron und Triode betrachtet werden kann. Es wurden Wirkungsgrade bis zu 75 % gemessen`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f].

Die obere Grenzfrequenz wird wie bei `F33f`_`[Scheibentrioden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scheibentriode]`_`f durch den Abstand des Gitters von der Kathode bestimmt; er beträgt nur etwa 0,1 mm, um zu gewährleisten, dass die Elektronen das Gitter passiert haben, bevor die Modulationsspannung ihre Polarität wechselt. Die maximale Betriebsfrequenz liegt daher heute bei 1500 `F33f`_`[MHz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=MHz]`_`f.

IOTs werden hauptsächlich in starken terrestrischen Fernsehsendern, zunehmend aber auch in `F33f`_`[Teilchenbeschleunigern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Teilchenbeschleuniger]`_`f der `F33f`_`[Hochenergiephysik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hochenergiephysik]`_`f eingesetzt. Sie haben dort das Klystron im Leistungsbereich bis etwa 100 `F33f`_`[kW`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Watt_(Einheit)]`_`f weitgehend verdrängt. Die Vorteile gegenüber dem Klystron sind der um 10–20 % höhere `F33f`_`[Wirkungsgrad`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wirkungsgrad]`_`f, die vergleichsweise geringen Abmessungen und, damit verbunden, der um ca. 30 % geringere Preis. Nachteilig ist insbesondere die geringe Verstärkung von nur ca. 22–25 `F33f`_`[dB`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dezibel]`_`f. (Klystrons erreichen typischerweise Verstärkungen von >40 dB.) Im Bereich noch höherer Leistungen und Frequenzen ist das Klystron derzeit noch konkurrenzlos.

>>Einzelnachweise

`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f [1] (PDF; 36 kB) CHARACTERIZATION OF A KLYSTRODE AS A RF SOURCE

`c`F0af`_`[↑ Back to top`#top]`_`f`a